Irgendwo erhielt Jemand den Auftrag, immer wieder dieselben Bälle in denselben Kasten zu legen. Jemand tut dies Tag für Tag, Jahr für Jahr, und eigentlich weiß niemand, warum. In der Hoffnung, dass die Wände ihn nicht erdrücken, fängt er an, sie zu bewerfen. So lässt Jemand die Bälle immer längere Runden durch den Raum drehen, mal anmutig und trügerisch leicht, mal kraftvoll und komplex. Am Ende landen sie – wenn alles gut geht – ordentlich im Kasten.
Nur geht nicht immer alles gut. Und wie viel Nicht-Gutes kann Jemand ertragen?
Während die Bälle zum Ballast werden, versucht Jemand Irgendwo, eine neue Dimension in Raum und Zeit zu entwirren – oder geschieht dies im Kopf -, um dem farblosen Einerlei zu entkommen. Und wenn das gelingt, entsteht etwas, das man als pure Magie bezeichnen könnte.
Für Ballroom nehmen Sie in einem umgebauten Lastwagen Platz. Im Inneren hat der bildende Künstler Lodewijk Heylen eine Kulisse aus Beton gebaut, in der der Jongleur Stijn Grupping mithilfe von viel Fleiß und ein bisschen Magie einen unglaublichen Tanz von hüpfenden Bällen aufführt. Zu den Klängen der Musiker Jochem Baelus und Frederik Meulyzer nimmt er Sie mit auf eine wortlose Reise für alle ab 5 Jahren.