zirkus & musiktheater

Ballroom

SchwänzTag, GähnTag, KeinBockTag, ScheißTag, NichtFreiTag, ZuMüdeTag, WoIstDieSonneTag

Irgendwo erhielt Jemand den Auftrag, immer wieder dieselben Bälle in denselben Kasten zu legen. Jemand tut dies Tag für Tag, Jahr für Jahr, und eigentlich weiß niemand, warum. In der Hoffnung, dass die Wände ihn nicht erdrücken, fängt er an, sie zu bewerfen. So lässt Jemand die Bälle immer längere Runden durch den Raum drehen, mal anmutig und trügerisch leicht, mal kraftvoll und komplex. Am Ende landen sie – wenn alles gut geht – ordentlich im Kasten.

Nur geht nicht immer alles gut. Und wie viel Nicht-Gutes kann Jemand ertragen?
Während die Bälle zum Ballast werden, versucht Jemand Irgendwo, eine neue Dimension in Raum und Zeit zu entwirren – oder geschieht dies im Kopf -, um dem farblosen Einerlei zu entkommen. Und wenn das gelingt, entsteht etwas, das man als pure Magie bezeichnen könnte.

Für Ballroom nehmen Sie in einem umgebauten Lastwagen Platz. Im Inneren hat der bildende Künstler Lodewijk Heylen eine Kulisse aus Beton gebaut, in der der Jongleur Stijn Grupping mithilfe von viel Fleiß und ein bisschen Magie einen unglaublichen Tanz von hüpfenden Bällen aufführt. Zu den Klängen der Musiker Jochem Baelus und Frederik Meulyzer nimmt er Sie mit auf eine wortlose Reise für alle ab 5 Jahren.

konzept
Stijn Grupping & Ine Van Baelen
darsteller
Stijn Grupping
regie
Ine Van Baelen
musik
Frederik Meulyzer & Jochem Baelus
szenografie
Lodewijk Heylen
choreografie
Kinga Jaczewska
licht
Lucas Van Haesbroeck
kostüm
Nushi Lambreva
bühnentechnik
Bert Laurijssens
schauspielcoach
Rob Smorenberg
outside eye
Koen Haagdorens
grafische Formgebung
Watson Memić
koproduktion
Circuswerkplaats Dommelhof, MiramirO, CIRKL & Perpodium
mit unterstützung
der Flämischen Regierung
mit dank an
MAD festival & hetpaleis
& Dank an
Karolien Derwael, Good Company, Frans Heylen, Dajo Peeters & Je Buro

"Das macht Ballroom zu einer Zirkusvorstellung, die nicht nur durch beeindruckende technische Jonglierkünste besticht, sondern auch durch eine visuelle Magie, die Sie sich sofort wieder wie ein Kind fühlen lässt. Denn abgesehen von der bahnbrechenden Technik, die Sie in Erstaunen versetzt, lässt Sie diese Vorstellung auch einfach träumen, bis Sie nach einer halben Stunde wie ein Ball zurück in die Realität hüpfen."

Auswahl des Theaterfestival 2025
Aus dem Bericht der Jury

"Ich habe noch nie so erstaunlich hüpfende Bälle gesehen - bis jetzt. Bis ein Ball plötzlich aufhört zu hüpfen. Wir landen in einem magisch-realistischen Universum, in dem die Bälle erscheinen, verschwinden und schweben. Das besondere Konzept und die erzählerische Magie machten Ballroom zu einem Favoriten vieler erfahrener Festivalbesucher. "

"Ein kraftvolles Stück in Raum und Zeit, das treffend Fragen darüber stellt, wie wir als moderne Berufstätige die Zeit erleben."

"Ballroom ist kraftvoll und meisterhaft. Es ist eine Erfahrung, die sich der Vorstellungskraft des Zuschauers entzieht, ihn fest in die Hand nimmt und nicht mehr loslässt. Die Grenzen der Jonglage werden wieder ein wenig erweitert, auch die der Objektmanipulation."

"Unter der Regie von Ine van Baelen ist dieses beeindruckende Stück erst der Anfang. [ ... ] Grupping entpuppt sich als eine Art magischer Ballflüsterer, der am Ende gar keine Mauern mehr braucht, um sie in seine Hände zurückzugeben."

"Ballroom zeigt, dass Zirkus so viel mehr sein kann als eine Abfolge von verblüffenden Nummern. Die Kunstfertigkeit und Technik, mit der Grupping seine Bälle managt, hindert ihn nicht daran, auch eine Geschichte zu erzählen."

„Ein unglaublicher Tanz der Bälle“
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